Trotz eines aufwendigem Projektmanagements, einem motivierten Team und einem guten Budget scheitern die meisten viele CRM-Projekte. Schuld daran sind oftmals technische Probleme im System und eine fehlerhafte Kommunikation innerhalb des Projekts. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die neun häufigsten Fehler vermeiden und Ihr Kundenmanagementsystem verbessern können.
Digitalisierung für KMU – Chancen gezielt nutzen
Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend – und stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz vor neue Herausforderungen. Doch sie bietet auch enorme Chancen: mehr Effizienz, neue Geschäftsmodelle und stärkere Kundenbindung.
In dieser Kategorie erfahren Sie:
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Wie Schweizer KMU die Digitalisierung konkret angehen können
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Welche Technologien und Trends relevant sind (Cloud, Automatisierung, Künstliche Intelligenz usw.)
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Welche ersten Schritte sinnvoll sind – von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung
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Welche Fördermöglichkeiten es für KMU gibt
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Wie erfolgreiche Unternehmen die digitale Transformation bereits realisiert haben
Unser Ziel ist es, praxisnahe und verständliche Inhalte bereitzustellen, die Ihnen helfen, Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen – unabhängig von Branche oder digitalem Reifegrad.
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COVID-19 hat das Marketingumfeld auf verschiedene Weise beeinflusst. So finden physische Veranstaltungen beispielsweise kaum mehr statt. Aber wie vieles im Leben hat dies zwei Seiten. Die Pandemie hat uns herkömmliche Marketinginstrumente genommen und den Weg für neue geebnet. Webinare zum Beispiel eignen sich hervorragend, um Leads zu generieren.
Der Zoho Marketing Hub ist eine All-in-One Softwarelösung, die Sie dabei unterstützt, Ihre vielzähligen Marketing-Maßnahmen zu planen, umzusetzen, zu analysieren und optimieren. Wir möchten Ihnen im Folgenden zeigen, wie Zoho Marketing Ihnen dabei hilft, Ihr Marketing Potenzial zu steigern.
Wenn Kunden auf uns zukommen und eine All-in-one-Software für Ihr Kundenmanagement benötigen, schlagen wir in der Regel Zoho CRM vor. Denn es gibt viele gute Gründe, warum wir Zoho CRM anderen bekannten Anbietern wie beispielsweise HubSpot vorziehen. Und unter dem Strich ist Zoho CRM eine exzellente Hubspot-Alternative mit vielen nützlichen Funktionen.
Aber nicht selten stoßen wir in Verkaufsgesprächen auf gesunde Skepsis. Unsere Kunden möchten ganz genau wissen, warum HubSpot nicht unsere Nummer 1 darstellt. Dabei gleichen sich die Bedenken oft. Aus diesem Grund möchten wir in diesem Beitrag Unsicherheiten beseitigen und Ihre häufigsten Fragen beantworten.
Wenn Sie ein Unternehmer sind, der nach einer HubSpot-Alternative sucht, oder wenn Sie sich noch nicht für HubSpot oder Zoho CRM entschieden haben, erfahren Sie im folgenden mehr darüber, wie Zoho CRM im Vergleich zu HubSpot abschneidet. Zudem lernen Sie, was Sie erwartet, wenn Sie den Anbieter wechseln. Wir teilen Ihnen auch mit, welche zusätzlichen Dienste Zoho CRM anbietet.
Der Begriff Performance Marketing spielt im Marketing heutzutage eine zentrale Rolle. Dahinter verbirgt sich aber mehr als nur eine moderne Theorie, sondern eine ganze Welt von neuen Möglichkeiten, wie Sie den Erfolg Ihrer Marketing Maßnahmen optimieren können.
Im Folgenden möchten wir Ihnen vorstellen, warum es sich gerade auch für KMU lohnt, sich mit den Prinzipien von Performance Marketing auseinanderzusetzen und warum die richtigen digitalen Tools eine entscheidende Rolle spielen.
COVID-19 macht es derzeit weitgehend unmöglich, Veranstaltungen abzuhalten, so wie wir sie bisher kannten. Daher mussten Veranstalter adhoc nach neuen Lösungen suchen. Virtuelle Veranstaltungen stellen eine Möglichkeit dar, wie einige Events trotzdem – aber unter ganz anderen Bedingungen – stattfinden können. Mit Zoho Backstage beispielsweise können Veranstalter ihre Events nicht nur online durchführen, sondern auch komplett online managen.
In jedem Unternehmen laufen tagtäglich unzählige Prozesse parallel ab. Manche haben sich vor vielen Jahren so eingebürgert, andere sind vielleicht etwas weniger festgelegt. Wer als Unternehmen wachsen und weiterkommen will, tut gut daran, die verschiedenen Abläufe zu kennen und gelegentlich kritisch zu betrachten.
Prozessoptimierung ist in jedem Unternehmen wichtig. Das gilt unabhängig von der Größe, der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens. Es wird immer etwas geben, was verändert und verbessert werden kann. Häufig braucht es auch nicht die Hilfe von Experten, um einige Dinge im Betrieb zu verändern und optimieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie selbstständig Prozesse optimieren können.
Präsentationen sind mehr als aneinandergereihte Folien mit Bild und Text. Wenn Präsentationen gut gemacht sind, regen sie Diskussionen an und helfen dabei, gemeinsam etwas zu erreichen. Deswegen können Sie ein mächtiges Tool sein, wenn man sie beherrscht. Wer sie beherrschen möchte, tut daher gut daran, Experte zu werden und zum Beispiel auch die PowerPoint-Alternative Zoho Show anzuschauen.
Marketing spielt zweifelsohne in jedem Unternehmen unabhängig von seiner Größe eine zentrale Rolle. Gutes Marketing führt vor allem dazu, dass Sie den Absatz steigern können und Ihr Unternehmen bekannter wird. In diesem Artikel möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie Marketingziele richtig definieren und warum dies so wichtig ist.
Bevor wir uns den Marketingzielen widmen, möchten wir den Bereich Marketing an sich einmal klar definieren und von anderen Unternehmensbereichen abgrenzen. Er beeinflusst nicht nur viele andere Abteilungen eines Unternehmens, sondern ist vor allem mit der Kommunikation stark verbunden.
Was ist das Ziel von Marketing?
Es gibt in der Theorie viele Definitionen für Marketing, die sich teilweise unterscheiden. Wir wollen an der Stelle die wichtigsten Punkte zusammenfassen.
Im Fokus von Marketing stehen immer die Bedürfnisse von Kunden und potenziellen Kunden. Ihre Wünsche und Erwartungen sollten diverse Entscheidungen beeinflussen, damit die Unternehmensziele erreicht werden können. Um zum Beispiel den Absatz zu steigern, also mehr von einem Produkt oder einer Dienstleistung verkaufen zu können, ist entscheidend, was die Kunden wollen.
Marketing ist dementsprechend immer eng mit der Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle von Unternehmensaktivitäten verbunden.
Was gehört alles zum Marketing? Die 4Ps
Werbung ist sicher ein wichtiger Teil von Marketing, aber sie macht nicht den ganzen Bereich aus. Man spricht von den 4Ps, die den Marketing-Mix als Ganzes ausmachen. Diese sind:
- Produkt
- Place (damit gemeint sind die Vertriebswege)
- Preis
- Promotion
Nehmen wir zum Beispiel an, Sie planen, ein neues Produkt auf dem Markt zu bringen. Bevor Ihre Entwicklungsabteilung überhaupt mit der Arbeit anfangen kann, sollten Ihre Marketingexperten zum Zuge kommen.
Diese klären die Frage, ob der Markt überhaupt Interesse an Ihrem geplanten Produkt hat und was die Bedürfnisse der potenziellen Kunden bezüglich eines solchen Produktes sind. Anschließend wird das Produkt entsprechend entwickelt, der Preis festgelegt, der Vertriebsweg gewählt und die Werbung dafür geplant.
Verschiedene Formen von Marketing
Marketing ist sehr schnelllebig und verändert sich ständig. Neben dem klassischen Marketing mittels Flyer, Plakate oder Radio-& Fernsehwerbung sind viele neue Wege dazu gekommen.
Das Direktmarketing über Postsendung oder Telefonanrufe gehört ebenfalls noch zu den klassischen Methoden, wobei der Fokus hier stärker auf der Kundenbindung als auf dem Verkauf des Produktes ist.
Online-Marketing bietet fast endlose Möglichkeiten. Erwähnenswert ist hier zum Beispiel das Performance Marketing. Bei Online-Kampagnen auf Social Media Kanälen ist es zum Beispiel möglich, die Klicks, den Traffic und die Conversions laufend zu überprüfen, auszuwerten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Was sind Marketingziele Beispiele?
Die Marketingziele definieren, welche Ergebnisse durch die Umsetzung des Marketing-Mix angestrebt werden. Es ist wichtig, dass diese vorab klar festgelegt werden, denn nur so können konkrete Maßnahmen bestimmt werden. Die Ziele ermöglichen eine klare Ausrichtung der Arbeit. Entsprechend werden die Maßnahmen und der Einsatz von personellen sowie finanziellen Ressourcen geplant. Wichtig ist es auch, Etappenziele festzulegen, um die Kontrolle zu behalten und gegebenenfalls Änderungen durchzuführen. Nur was in Zahlen vorab festgelegt wurde, kann am Ende auch gemessen werden.
Beispiele für Marketingziele:
Produkt:
- X neue Produkte im Jahr herausgeben.
- Umsatz durch neue Produkte um X% erhöhen.
- Marktanteil der Produkte um X % steigern.
Online Marketing:
- XX Follower auf Social Media erreichen.
- Suchmaschinen-Ranking verbessern.
- XX Besucher monatlich auf der Webseite.
Psychologische und ökonomische Marketingziele
Marketingziele können in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt werden. Man kann zum Beispiel zwischen psychologischen und ökonomischen Marketingzielen unterscheiden. Die psychologischen Ziele werden auch als qualitative bezeichnet, während es sich bei den ökonomischen Marketingzielen um quantitative Faktoren handelt.
Qualitative Marketingziele Beispiele:
- Bekanntheitsgrad
- Kundenzufriedenheit
- Markentreue
- Image
- Kundenbindung
Ökonomische Marketingziele Beispiele:
- Absatz
- Umsatz
- Gewinn
- Marktanteile
- Kosten
Die quantitativen ökonomischen Marketingziele sind natürlich leichter messbar und entsprechend einfacher auszuwerten als die qualitativen. Die psychologischen Ziele sind allerdings die Grundlage, um die ökonomischen zu erreichen. Sie können mittels Marktforschung ermittelt werden.
Taktische und strategische Marketingziele
Eine weitere Unterscheidung ist jene in taktische und strategische Marketingziele. Diese Unterscheidung bezieht sich vorwiegend auf den Zeitrahmen. Die strategischen Marketingziele sind langfristig ausgelegt und sollen über mehrere Jahre verfolgt werden. Bei den taktischen hingegen werden eher kurz- und mittelfristige Ziele verfolgt.
Marketingziele festlegen
Wenn es darum geht, Ihre Ziele zu definieren, dürfen Sie auch erst einmal mit Wunschdenken anfangen.
Wo wollen Sie Ihre Unternehmen in Zukunft sehen? Was ist der Traum, die Vision?
Als Nächstes geht es dann darum, herauszufinden, was realistisch und erreichbar ist. Eine Vision begeistert, aber ohne konkrete Ziele können keine handfesten Schritte geplant werden.
SMART-Ziele
Bei der Definition von Marketingzielen kommt wiederum die SMART-Methode zum Einsatz. Dies ist eine Abkürzung aus dem Englischen und hilft, konkrete Ziele zu festzulegen.
- Spezifisch: Formulieren Sie Ihre Ziele möglichst konkret, eindeutig und präzise. Welches Produkt soll was wie erreichen?
- Messbar: Legen Sie Kriterien fest, die gemessen werden können. Hier geht es um konkrete Zahlen wie: Der Absatz von Produkt X soll um XY CHF gesteigert werden.
- Akzeptiert: Ihre Ziele sollten von allen Beteiligten akzeptiert und als verwirklichbar gesehen werden. Sie sollten angemessen, anspruchsvoll und attraktiv sein.
- Realistisch: Dieser Punkt hängt mit dem Vorherigen zusammen. Setzen Sie Ziele, die wirklich erreichbar sind mit den Mitteln und Ressourcen, die Sie haben.
- Terminiert: Bei diesem letzten Punkt geht es um den Zeitrahmen, in dem ein Ziel erreicht werden soll.
Die SMART-Formel sorgt dafür, dass Sie Ihre Ziele vor allem messbar festlegen, sodass Sie auch laufend überprüft werden können. So können Sie sicher sein, dass Sie auf dem Kurs bleiben. Sollte dem einmal nicht so sein, können Sie die Maßnahmen auch jederzeit anpassen.
Marketingziele überprüfen und auswerten
Vielleicht fragen Sie sich bereits, wie Sie all diese Daten messen und evaluieren sollen. Das klingt nach sehr viel Arbeit. Ja, da kommt eine Menge Daten zusammen, die verarbeitet und analysiert werden müssen. Dafür gibt es aber eine Reihe von Software Programmen, die den Job hervorragend für Sie machen können. Aus diesem Grund empfiehlt KMU Digitalisierung vor allem kleineren Unternehmen auf benutzerfreundliche Programme zu setzen, die dadurch Ihre Effizienz erheblich steigern können.
Die Anwendung Zoho Projects ist ein sehr beliebtes Tool dafür. Bei Zoho sind verschiedene Anwendungen aufeinander abgestimmt und direkt integriert. Somit fallen Schnittstellen zwischen dem Projektmanagement, CRM und Buchhaltung weg, da alles bereits miteinander verbunden ist. Zoho Projects verfügt zudem über verschiedene Analyse-Tools, mit denen Sie einfach Diagramme und Berichte erstellen können.
Zoho Analytics ist ein weiteres Ad-on, dass Ihnen hilft, Daten auszuwerten und ohne großen Aufwand Berichte und Analysen zu erstellen. Damit können Sie komplexe Zahlen und Sachverhalte in einfachen Diagrammen darstellen und diese wiederum in Ihren Berichten, im Intranet oder auf der Webseite integrieren.
Gute Kommunikation ist heute eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen. Dass man Sie als Experten auf Ihrem Gebiet kennt und schätzt, ist entscheidend für Ihren Umsatz und Wachstum. Und auch hier gilt: Wer zielgerichtet kommunizieren will, braucht ein Kommunikationskonzept.
Ein Kommunikationskonzept bildet die Grundlage jeglicher Kommunikation eines Unternehmens und beinhaltet dessen strategische Planung. Dies umfasst sowohl die interne Kommunikation wie auch die externe. Die Vorteile einer guten internen Kommunikation haben wir bereits in einem vorangehenden Blog Artikel erläutert. Deshalb möchten wir hier eher auf die externe Kommunikation eingehen.
Wie bei der internen gilt auch bei der externen Kommunikation, dass man mit einer strategischen Planung anfangen sollte. Dadurch wird sichergestellt, dass klare Ziele verfolgt werden und diese wiederum mit den Unternehmenszielen einhergehen. Für die externe Kommunikation ist das Konzept zudem die Voraussetzung, dass eine einheitliche Außenwirkung erreicht wird. Dies ist besonders wichtig, weil es die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens steigert und Vertrauen der Kunden in Ihre Marke schafft.
Abgrenzung vom Kommunikationskonzept zum Marketingkonzept
Zu Beginn möchten wir kurz das Kommunikationskonzept von dem Marketingkonzept abgrenzen. Beide haben viele Ähnlichkeiten miteinander und doch ist es wichtig, dass die Unterschiede klar sind.
Im Fokus des Marketingkonzepts liegt immer ein Produkt, eine Leistung oder ein spezifisches Angebot Ihres Unternehmens. In ihm werden die Maßnahmen festgelegt und die unterschiedlichen Kanäle bestimmt, um Produkte und Leistungen zu vermarkten. Das Marketingkonzept orientiert sich an der Unternehmenspolitik, dem Markt, den Wettbewerbern und der Zielgruppe.
Das Kommunikationskonzept hingegen umfasst die gesamte Kommunikation des Unternehmens. Es ist ebenfalls auf die Unternehmenspolitik ausgerichtet, hat aber auch die Marketingziele im Blick. Im Kommunikationskonzept werden die Zielgruppe wie auch weitere potenzielle Zielgruppen festgehalten und eine Strategie dargelegt, wie die Kunden emotional angesprochen werden können.
Kommunikationskonzept Aufbau
Im Folgenden zeigen wir Ihnen sieben Punkte auf, wie Sie ein Kommunikationskonzept erstellen. Diese Punkte sollen Ihnen als Orientierungshilfe dienen und zeigen den möglichen Aufbau eines Kommunikationskonzeptes.
1. Das Briefing
Bevor Sie ein neues Kommunikationskonzept erstellen, lohnt es sich, in einem Briefing die wichtigsten Punkte aufzuzeichnen. In einem Briefing werden kurz und knapp die wichtigsten Fragen vorab geklärt. Wie sah die bisherige Kommunikationsstrategie aus? Welche Maßnahmen waren erfolgreich? Will man sich als Unternehmen neu positionieren? Passt das Corporate Design noch zum Image des Unternehmens?
Briefing Checklisten sind ein äußerst nützliches Tool, dass Sie beim Erstellen von verschiedenen Briefings unterstützen kann. Lesen Sie mehr zu dem Thema in unserem ausführlichen Blogbeitrag darüber. Das Briefing sorgt dafür, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Wissensstand sind und erleichtert dadurch die Kommunikation.
Ein gutes Briefing ist vor allem auch dann wichtig, wenn Sie externe Dienstleister in den Prozess einbeziehen. PR-Agenturen sind darauf spezialisiert, Kommunikationskonzepte für Unternehmen zu erstellen. Dafür brauchen Sie aber zu Beginn einige Informationen, die ein Briefing klassischerweise enthält.
2. Situationsanalyse
Als Nächstes ist eine detaillierte Bestandsaufnahme der aktuellen Situation wichtig. Wie ist Ihr Unternehmen bisher aufgetreten? Welche Wirkung haben Sie in der Öffentlichkeit erzielt? Hier ist auch die Frage wichtig, ob sich die Zielgruppe verändert hat und ob es sozioökonomische Entwicklungen gibt, die zu berücksichtigen sind. Welche neuen Trends gibt es auf Ihrem Markt und wie hat sich die Konkurrenz entwickelt?
An dieser Stelle lohnt es sich auch, die sogenannte SWOT-Analyse einzubeziehen. SWOT steht übersetzt für Stärke- Schwäche- Chancen- Risiko- Analyse. In den vier Punkten wird das eigene Unternehmen mit der Konkurrenz verglichen und davon abgegrenzt. Dadurch werden Ihre Alleinstellungsmerkmale sichtbar und diese wollen Sie nach außen kommunizieren.
3. Definition der Ziele
Nachdem Sie festgelegt haben, wo Sie als Unternehmen stehen, geht es darum, zu bestimmen, wo Sie in der Zukunft hinwollen. Die Ziele für die Kommunikation werden in Verbindung mit den Unternehmenszielen festgelegt. Wichtig ist, dass Sie hier nicht abstrakte Wünsche formulieren, sondern konkrete Ziele festlegen.
Dafür gibt es ebenfalls eine englische Abkürzung, die zusammenfasst, was dabei wichtig ist. Das sind die sogenannten SMART-Kriterien. SMART steht für spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und zeitgebunden. Nehmen wir an, Sie wollen die Reichweite Ihrer Social Media Kanäle erweitern. Dann würden Sie an dieser Stelle festlegen, welche Kanäle in welchem Zeitraum um wie viel wachsen sollen.

4. Zielgruppenbestimmung
An vierter Stelle in unserem Kommunikationskonzept Beispiel wird die Zielgruppe bestimmt. Wer sind die bestehenden Kunden und wer sind die potenziellen Neukunden, die erreicht werden sollen? Gibt es neben der Hauptzielgruppe auch noch Randzielgruppen, die ebenfalls berücksichtigt werden sollten?
5. Inhalt der Kommunikation
In einem weiteren Schritt werden nun die Inhalte, Botschaften und möglichen Claims festgehalten, die nach außen kommuniziert werden sollen. Welche Werte und Gefühle sollen vermittelt werden? Welche Geschichten sollen erzählt werden?
6. Kommunikationsstrategie
Nun kann die Strategie Form annehmen. Welche Maßnahmen sollen ergriffen werden? Was für ein Zeitraum wird festgelegt? Welche Medien und Kommunikationskanäle wollen Sie nutzen, um Ihre Ziele zu erreichen? An dieser Stelle gilt es auch zu klären, ob Sie lieber emotional oder sachlich kommunizieren wollen. Reden Sie Ihre Kunden mit Sie oder Du an? Je nach Zielgruppe passt das eine oder andere besser. Hier sollten Sie ebenfalls möglichst konkret sein und spezifische Schritte festlegen.
7. Umsetzung und Erfolgskontrolle
Im letzten Abschnitt eines Kommunikationskonzepts werden Budget, zeitlicher Rahmen und die Maßnahmen zur Evaluierung festgelegt. Diese konkreten Daten ermöglichen eine Erfolgskontrolle, damit Sie auch wissen, ob Ihr Kommunikationskonzept das erreicht, was es erreichen soll. Wenn der Fahrplan erst einmal steht, helfen die Kontrollmechanismen, ihn laufend zu überprüfen. So kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nachjustiert werden.
Das erstellen von Kommunikationskonzepte ist ein Teamarbeit. Damit dies gelingt hilft Zoho Writer, lesen Sie in diesem Artikel was die MS Word Alternative perfekt macht für die Zusammenarbeit in Teams – egal wo.
Warum ein Kommunikationskonzept wichtig ist?
Ohne ein Konzept wird Ihre Kommunikation planlos. Indem Sie die Ziele und Agenda klar festlegen, können Sie auch überprüfen, ob Ihre Strategie überhaupt erfolgreich ist. Das Kommunikationskonzept bildet zudem die Arbeitsgrundlage für verschiedene Bereiche wie die Pressearbeit und das Marketing. Alle beteiligten Mitarbeiter können sich an der Strategie orientieren und einzelne Aufgaben darauf ausrichten.
Des Weiteren ermöglicht das Kommunikationskonzept den effizienten Einsatz von Budget und Ressourcen. Die Prioritäten sind darin bereits festgelegt und der Terminplan hilft, den Einsatz von Ressourcen langfristig zu planen. Mit den entsprechenden digitalen Tools, die miteinander verbunden sind, behalten Sie so auch den Überblick über Ihre Kosten.
Kommunikationskonzept erstellen: Holen Sie sich Unterstützung
Als KMU sind Ihre Ressourcen begrenzt und das Erstellen des Kommunikationskonzeptes kann eine große Herausforderung sein. Kommunikationskonzept Vorlagen können dabei hilfreich sein. Da nun aber jedes Unternehmen individuell ist, stoßen auch Vorlagen an Ihre Grenzen. Sie können im Internet verschiedene Beispiele finden, die als Orientierungshilfe nützlich sein können.
Die digitale Kommunikation ermöglicht eine ganze Reihe von verschiedenen Kommunikationskanälen, die Sie als modernes Unternehmen nutzen wollen. KMU Digitalisierung ist darauf spezialisiert, Sie bei der Wahl der verschiedenen Tools zu unterstützen. Unser Anliegen ist es, Ihnen zu helfen, das richtige digitale Kommunikationspaket zu finden, welches auf Ihre KMU abgestimmt ist.
Mit Zoho empfehlen wir Ihnen eine Software, die eine Vielzahl von verschiedenen Anwendungen beinhaltet, die nahtlos miteinander verknüpft sind. Erstellen Sie Ihr Kommunikationskonzept digital, sodass Ihre Mitarbeiter stets Zugriff haben. Es kann direkt mit Ihrer Buchhaltung, mit CRM, Projektmanagement und internen Kommunikationskanälen verbunden sein.
Checkliste Kommunikationskonzept
Im Sinne einer Zusammenfassung und als Hilfestellung hier eine Checkliste, um ein Kommunikationskonzept zu erstellen. Bitte beachten Sie, dass diese Checkliste keine vollständige Anleitung darstellt und je nach Ihren spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen angepasst werden kann/muss.
- Ziel definieren: Legen Sie fest, welches Ziel Sie mit der Kommunikation erreichen möchten. Mögliche Ziele können beispielsweise sein:
- Bekanntheit steigern
- Image verbessern
- Kundenbindung stärken
- Umsatz steigern
- Mitarbeitermotivation fördern
- Zielgruppe definieren: Identifizieren Sie die Zielgruppe, an die Sie sich mit Ihrer Kommunikation richten möchten. Berücksichtigen Sie hierbei Faktoren wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Interessen und Verhaltensweisen.
- Analyse der aktuellen Situation: Machen Sie sich ein Bild von der aktuellen Situation und analysieren Sie, wie Ihr Unternehmen derzeit kommuniziert und welche Ergebnisse damit erzielt werden.
- Stärken und Schwächen analysieren: Bewerten Sie die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens hinsichtlich der Kommunikation und überlegen Sie, wie Sie diese in Ihrem Kommunikationskonzept berücksichtigen können.
- Ziele und Maßnahmen festlegen: Legen Sie konkrete Ziele und Maßnahmen fest, die Sie mit Ihrem Kommunikationskonzept erreichen möchten. Berücksichtigen Sie hierbei auch die Ressourcen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
- Budgets und Zeitpläne festlegen: Erstellen Sie einen Zeitplan und legen Sie Budgets für die einzelnen Maßnahmen fest.
- Kommunikationskanäle auswählen: Wählen Sie die Kommunikationskanäle aus, die für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind und die Sie in Ihrem Kommunikationskonzept nutzen möchten. Dazu können beispielsweise Printmedien, Online-Medien, Social Media, Veranstaltungen oder Sponsoring gehören.
- Nachhaltigkeit berücksichtigen: Berücksichtigen Sie in Ihrem Kommunikationskonzept auch Aspekte der Nachhaltigkeit und überlegen Sie, wie Sie diese in Ihre Maßnahmen integrieren können.
- Evaluation: Legen Sie fest, wie Sie die Ergebnisse Ihrer Kommunikationsmaßnahmen messen und evaluieren möchten. Dazu können beispielsweise Kennzahlen wie Reach, Engagement oder Conversion Rate dienen.
- Kommunikationsrichtlinien erstellen: Erstellen Sie Kommunikationsrichtlinien, die festlegen, wie in Ihrem Unternehmen kommuniziert wird und welche Regeln hierbei beachtet werden sollen.
- Verantwortlichkeiten festlegen: Legen Sie fest, wer für die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen des Kommunikationskonzepts verantwortlich ist und delegieren Sie die entsprechenden Aufgaben.
- Kommunikationskalender erstellen: Erstellen Sie einen Kommunikationskalender, in dem Sie alle geplanten Maßnahmen festhalten und die zeitliche Abfolge der Kommunikation planen.
- Umsetzung: Setzen Sie das Kommunikationskonzept um und führen Sie die geplanten Maßnahmen durch.
- Evaluation: Messen und evaluieren Sie die Ergebnisse Ihrer Kommunikationsmaßnahmen und passen Sie das Kommunikationskonzept gegebenenfalls an.
Ich hoffe, diese Checkliste gibt Ihnen eine Hilfe bei der Erstellung Ihres Kommunikationskonzepts. Sollten Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
