Die digitale Transformation gilt seit Jahren als eines der zentralen Zukunftsthemen der Schweizer Wirtschaft. Kaum ein Unternehmen stellt heute noch infrage, dass digitale Technologien Geschäftsmodelle, Prozesse und Arbeitsweisen grundlegend verändern. Und doch zeigt sich in der Praxis ein widersprüchliches Bild: Das Bewusstsein für die Bedeutung der Digitalisierung ist hoch, die tatsächlichen Fortschritte bleiben jedoch häufig hinter den Erwartungen zurück. Besonders kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, zwischen strategischem Anspruch und operativer Umsetzung eine wachsende Lücke zu schliessen.

Eine Studie der FHNW bringt diese Diskrepanz präzise auf den Punkt. Zwar erkennen rund 85 Prozent der KMU die Relevanz der Digitalisierung für ihre Zukunftsfähigkeit, doch nur etwa 30 Prozent sind mit dem Stand ihrer digitalen Entwicklung zufrieden. Diese Zahlen deuten auf ein strukturelles Problem hin: Die digitale Transformation scheitert weniger an der Technologie selbst als an fehlenden Kompetenzen. Ohne gezielte Weiterbildung und systematischen Aufbau digitaler Fähigkeiten bleibt Digitalisierung Stückwerk – punktuell, unkoordiniert und oft ohne nachhaltige Wirkung. Seitens KMU Digitalisierung engagieren wir uns daher in der Ausbildung an der HKV Aarau und der Umsetzung von Projekten in KMU.

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Die Digitalisierung ist für Schweizer KMU längst kein Zukunftsthema mehr, sondern ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft. Doch der Weg in die digitale Zukunft ist für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) steinig. Studien der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und aktuelle Branchenanalysen zeigen: Die Hürden sind vielfältig – von fehlender Digitalstrategie über mangelndes Know-how bis hin zu Cybersecurity-Risiken und Ressourcenknappheit. Ein Überblick über die zentralen Herausforderungen und was sie für die Schweizer Wirtschaft bedeuten.

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Am Montagmorgen um 07:42 sitzt Marco im Zug Richtung Zürich. Sein Laptop ist offen, sein Kalender auch. In der Inbox blinken drei neue Nachrichten: Eine Anfrage eines potenziellen Grosskunden, ein internes „Kannst du schnell…?“ vom Teamlead und eine Erinnerung aus dem CRM, die ihn daran erinnert, dass „Deal X“ seit Tagen in „Angebot gesendet“ steht. Marco ist nicht der Typ, der Dinge schleifen lässt. Er ist vielmehr der Typ, der Systeme baut, damit Dinge nicht schleifen. Und trotzdem schleicht sich dieses Gefühl ein, das viele Unternehmer kennen: Das Wachstum läuft, aber die Steuerbarkeit läuft hinterher.

Er arbeitet in einem Schweizer KMU. Kein Konzern, keine Armee an Prozessmanagern, keine eigene IT-Abteilung. Aber echte Verantwortung. Projekte, Kunden, Margen. Und ein Team, das jeden Tag Entscheidungen trifft. Entscheidungen, die im CRM sichtbar sein sollten. Oder zumindest nachvollziehbar. Nur sind sie es oft nicht.

Als er später am Vormittag im Büro ankommt, steht Lea bereits an seinem Tisch. „Marco, ich habe den Deal auf ‘Gewonnen’ gestellt, weil der Kunde am Telefon ja eigentlich zugesagt hat. Aber ich habe noch keine Bestellung. Ist das okay?“ Marco schaut sie an, lächelt, sagt „Ja, schon…“, und spürt gleichzeitig, wie ihm innerlich ein kleines Warnlicht angeht. Denn er weiss, was als nächstes passiert: Forecast stimmt nicht, Cashflow-Prognose wackelt, die Auswertung der Conversion Rate pro Stage wird zur Fantasie, und im schlimmsten Fall hat die Operations-Seite zu früh Ressourcen blockiert.

Ein paar Stunden später kommt Daniel aus dem Service vorbei. „Ich habe den Case geschlossen, aber ich habe vergessen, den Bericht anzuhängen. Jetzt fragt der Kunde, was wir genau gemacht haben.“ Und im Handel ruft am Nachmittag jemand an: „Wir müssen dem Kunden dringend 12 Prozent Rabatt geben, sonst geht er zum Mitbewerber. Ich habe das schnell ins Angebot geschrieben.“ Marco nickt wieder. Und wieder geht ein Warnlicht an.

Drei Situationen, drei Branchenrealitaeten, ein gemeinsamer Kern: Der Prozess lebt im Kopf der Menschen statt im System. Und wo Prozesse im Kopf leben, entstehen drei typische Nebenwirkungen: Uneinheitliche Statuswechsel, fehlende Pflichtinformationen und Freigaben, die sich spaeter nicht mehr rekonstruieren lassen. Man kann damit wachsen. Eine Weile. Aber irgendwann wird Wachstum teuer.

Hier beginnt die Geschichte von Zoho CRM Blueprint.

Kurzdefinition: Ein Blueprint in Zoho CRM bildet einen Geschäftsprozess als Abfolge von Zuständen (States) und kontrollierten Schritten (Transitions) ab. Ein Datensatz kann nur dann in den nächsten Status wechseln, wenn definierte Bedingungen erfüllt sind, zum Beispiel Pflichtfelder, Checklisten, Rollen oder Freigaben. Dadurch steigen Datenqualität, Prozesssicherheit und Messbarkeit.

Wenn du Unternehmer bist, ist das nicht einfach eine technische Funktion. Es ist ein Hebel. Ein Hebel, der entscheidet, ob dein CRM ein Register ist, in dem Dinge passieren, oder ein System, das Dinge richtig passieren lässt.

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Die Digitalisierung ist längst kein Trend mehr, sondern entscheidender Wettbewerbsfaktor – gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Digitale Tools eröffnen neue Chancen, Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und das Wachstum nachhaltig zu sichern. Doch welche Technologien sind wirklich relevant und wie gelingt die Integration in den Unternehmensalltag? Ein Überblick über die wichtigsten digitalen Werkzeuge, aktuelle Trends und konkrete Praxisbeispiele.

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Viele Schweizer KMU investieren Zeit und Geld in Marketing – Website, Newsletter, Social Media, Messen. Doch oft fehlt der rote Faden: Leads werden nicht konsequent nachverfolgt, Kontakte versanden, und der Vertrieb arbeitet mit unvollständigen Informationen. Genau hier setzt Marketing Automation an.
Für grosse Konzerne ist Marketing Automation längst Standard. Aber auch für kleinere und mittlere Unternehmen in der Schweiz bietet sie enorme Chancen, ohne dass dafür ein riesiges Marketingteam nötig wäre. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Marketing Automation speziell für Schweizer KMU funktioniert und wie Sie Schritt für Schritt starten können.

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Wenn Ihr Team eine E-Mail-Adresse wie recruitment@company.com oder sales@company.com als moderne Posteingang gemeinsam nutzt, haben Sie wahrscheinlich schon einmal erlebt, wie ein Gruppenprojekt im Posteingang schiefgehen kann:

  • Zwei Personen antworten demselben Kunden
  • Eine Person antwortet … drei Tage zu spät.
  • Jemand leitet die E-Mail mit „FYI” weiter, aber niemand weiß, wer sich tatsächlich darum kümmert.

Das liegt daran, dass normale E-Mails für eine Person und nicht für ein Team gedacht sind. Heutzutage ist die Arbeit jedoch kooperativer, funktionsübergreifender und oft über verschiedene Standorte verteilt. Teams benötigen einen Posteingang, der für die Teamarbeit ausgelegt ist, in dem jeder sehen kann, was gerade passiert, doppelte Antworten vermieden werden und alles organisiert bleibt.

Genau dafür sind gemeinsame Postfächer gedacht. Sie helfen Teams, E-Mails gemeinsam zu verwalten, schneller zu antworten und alles übersichtlich und koordiniert zu halten. Laut einer Umfrage werden bis 2026 75 % der Teams auf kollaborative Posteingangs-Tools zurückgreifen, um die Gruppenkommunikation effizient zu verwalten.

In diesem Blogbeitrag befassen wir uns mit den üblichen Herausforderungen bei der Verwaltung von Team-Posteingängen und zeigen, wie die gemeinsamen Postfächer von Zoho Mail Ordnung in das tägliche Chaos bringen können. Ob es sich um E-Mails der Personalabteilung, des Vertriebs oder einer anderen Gruppe handelt, die durch Weiterleitungen und Verwirrung darüber, wer auf welche E-Mail antworten soll, überladen sind – wir zeigen Ihnen, wie die gemeinsamen Zoho Postfächer die Teamarbeit reibungsloser, intelligenter und wesentlich stressfreier gestalten.

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Von falsch ausgerichteten Zielen und Projekten bis hin zur Überwindung der Angst vor dem Scheitern – dies sind die häufigsten Fallstricke, auf die Sie bei der Umsetzung Ihrer Hoshin-Strategie achten sollten.

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Einleitung: Der Wandel der Suche im digitalen Zeitalter

Die Art und Weise, wie Menschen im Internet nach Informationen suchen, verändert sich fundamental. Klassische Suchmaschinen wie Google verlieren zunehmend an Bedeutung, da Künstliche Intelligenz (KI) in Form von großen Sprachmodellen (LLMs) wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini in den Vordergrund rückt. Diese Systeme liefern keine langen Listen von Webseiten, sondern geben auf Basis umfangreicher Trainingsdaten direkt Antworten in natürlicher Sprache. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellt dies eine Herausforderung dar, denn die bisherige SEO-Strategie reicht nicht mehr aus, um sichtbar zu bleiben. Gleichzeitig bietet sich aber auch eine Chance, neue Wege im Content-Marketing zu gehen und sich als vertrauenswürdige Quelle der KI-Suchdienste zu positionieren.

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