Digitization in the translation industry
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Die Digitalisierung hat in vielen Branchen Einzug gehalten, auch in der Übersetzungsbranche. Sie trifft die Digitalisierung besonders. Denn was einst händisch übersetzt wurde, wird heute maschinell und automatisch erledigt. Gerade in den sozialen Medien wird das deutlich.

Allerdings ist die fachmännische und offizielle Übersetzungsarbeit weiterhin relevant: Echte Verträge und wichtige Dokumente lassen sich nicht so einfach digital übersetzen.

Dieser Artikel schaut sich das Thema einmal genauer an.

Digitalisierung in der Übersetzungsbranche

Digitalisierung in der Übersetzungsbranche google translate

Abbildung 1: Mit fortschreitender Digitalisierung arbeiten Übersetzer nicht gegen die KI, sondern nutzen diese, um die eigenen Ergebnisse zu verbessern. Bildquelle: @ Nathana Reboucas / Unsplash.com 

Digitale Angebote: Zielgenaue Beauftragung durch die Kunden

Wurden früher nur bestimmte Produkte oder Angebote in andere Sprachen übersetzt, sieht die Sachlage heute ganz anders aus. Es ist beispielsweise normal geworden, dass Händlerwebseiten gleich in mehreren Sprachen aufrufbar sind. Die Übersetzungsbranche hat somit an Wert gewonnen. Denn etliche Produkte können nicht einmal auf den Markt kommen, bevor sie nicht in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. 

Professionelle Übersetzungsbüros wie Easytrans24.com haben sich natürlich längst darauf eingestellt und bieten das, was rein digitale Übersetzer und KI-Übersetzer nicht bieten: eine Übersetzung, die nicht wörtlich, sondern tatsächlich sinn- und fachgemäß ist.

Aber wie funktioniert das mit der Digitalisierung? 

  • Onlinepräsenz – digitale Übersetzungsbüros bieten praktisch einen »Onlineshop« für Übersetzungen. Kunden fragen online nach und teilen ihr Anliegen mit. Kurz darauf erhalten sie das Angebot. Hier ist also eine schnelle und trotzdem zielgerichtete Beauftragung möglich.
  • Externe Mitarbeiter – die digitalen Übersetzungsbüros arbeiten mit vielen Übersetzer:innen zusammen, die nicht zwingend vor Ort arbeiten müssen. So lassen sich Kontakte zu Native Speakern ausbauen. Zusätzlich können große Mengen an Text binnen kurzer Zeit übersetzt werden. 
  • Viele Möglichkeiten – die Sprachkombinationen lassen sich auf diesem Weg gravierend ausbauen. Auch Fachgebiete lassen sich dank der vielen externen Übersetzer sehr gut abdecken. 
  • Pensum – im Schnitt gilt die Faustregel, dass bis zu 2.500 Wörter am Tag übersetzt werden können. Natürlich gibt es weitere Projektangebote, bei denen mehrere Übersetzer mitwirken und somit hohe Textmengen in die gewünschten Sprachen übersetzt werden können. 

Generell müssen Kunden jedoch überlegen, was sie eigentlich benötigen. Ein mehrsprachiger Post in den sozialen Netzwerken oder eine mehrsprachige Produktbeschreibung ist etwas anderes als ein zu beglaubigendes Dokument.

Worauf Sie bei Übersetzungsaufträgen von wichtigen Dokumenten achten müssen

Während bei »simplen« Texten die DIN-Norm genügt, muss bei offiziellen Dokumenten noch genauer hingeschaut werden. Es gilt: 

  • Zu beglaubigende Dokumente – das sind oft personenbezogene Dokumente und rechtswirksame Urkunden. Auch diese lassen sich heute online anfordern, doch ist darauf zu achten, dass der Übersetzer auch fachlich und rechtlich in der Lage ist, solche Dokumente anzufertigen. 
  • Vertragsunterlagen – hier ist keine bloße Übersetzung gefordert, sondern der rechtliche Hintergrund entscheidet. Es gibt zig Übersetzungsdienstleister im Internet. Aber es gilt, den mit dem korrekten fachlichen Hintergrund auszuwählen. Niemand mag einen Vertrag übersetzen, dessen Übersetzung in den USA mitunter massive Schadenersatzklagen ermöglicht. 

Ob reine Produktbeschreibung oder rechtssicheres Dokument: Die Beauftragung der Übersetzer findet heute häufig online statt und ermöglicht es Unternehmen, in kurzer Zeit zu dem gewünschten Übersetzungsergebnis zu gelangen. Allerdings sollte der Betrieb die Anfrage schon im Vorfeld möglichst genau verfassen. Es ist wichtig, die benötigten Sprachen zu nennen, aber auch die Art der Texte und deren Verwendung. 

Weitere Möglichkeiten der Digitalisierung

Grundsätzlich ist die Übersetzungsbranche im Wandel. Und dieser wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Ein gutes Beispiel sind die digitalen Medien: Reichte es vor einigen Jahren aus, einfach einen Facebook-Post zu übersetzen, sind heute Video-Übersetzungen notwendig. Zumal die Konkurrenz auf dem Markt immer größer wird, denn viele »0815-Übersetzungen« erfolgen heute maschinell via Google-Translator.

Um im Wettbewerb mit halten zu können, sind jedoch viele weitere Digitalisierungsschritte erforderlich.

Digitalisierungstools in der Übersetzungsbranche

  • CMS – ein Content Management System (z.B. WordPress) erlaubt nicht nur die Integration der Texte in die Webseite, es erleichtert auch die Übersetzung. Sind die Texte bereits im System, können sie einfach abgerufen und bearbeitet werden – auf demselben Weg sind diese für das Unternehmen wieder in übersetzter Form erhältlich. 
  • Clouds – sind die zu übersetzenden Arbeiten in der Cloud verfügbar, können sie mit wenigen Klicks von überall aus erreicht und bearbeitet werden. Auch das Deep Learning (Beispiel Amazon AWS Deeplearning)  ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema. 
  • Terminologie – in bestimmten Fachbereichen werden Begriffe genutzt, die sonst in kaum einem Wörterbuch vorkommen. Wer ein Terminologie Management System verwendet, unterstützt die Übersetzer automatisch und sorgt für schnellere und korrektere Übersetzungen. 
  • KI – auch sie spielt vielfach eine Rolle. Beispielsweise können simple Produktbeschreibungen durch die KI übersetzt werden. Die Übersetzer kontrollieren am Ende im Prinzip nur die Korrektheit der Übersetzung. Die KI kann beispielsweise bei sehr ähnlichen Produkten genutzt werden: Zum Beispiel bei Schuhen oder Bekleidung in verschiedenen Farben und Größen, die sich nur in eben diesen Angaben voneinander unterscheiden. Die moderne Jeans ist eine moderne Jeans, unabhängig davon, ob sie in Größe 38 oder 42 erhältlich ist. 

Vielfach konkurriert die Übersetzungsbranche schon heute mit der KI. Automatische Übersetzungen lassen es oft erscheinen, als brauche ein Unternehmen überhaupt keinen echten Übersetzer mehr.

Das ist natürlich falsch, denn die Ankündigung zum Winterschlussverkauf in den sozialen Medien ist etwas völlig anderes als eine echte Betriebsanleitung oder ein Vertragswerk. Mit einer guten Anbindung und der ausreichenden Vorarbeit lassen sich solche Prozesse jedoch gut digital an Übersetzungsdienste übermitteln und dort schnell bearbeiten. 

 

Digitalisierung Übersetzung

Abbildung 2: Dank Cloud-Lösungen können heute viele Native Speaker problemlos für Übersetzungsbüros arbeiten. So lassen sich gute Resultate und trotzdem ein hoher Output schaffen. Bildquelle: @ Sigmund / Unsplash.com

Fazit – Übersetzungen sind digital

Die Übersetzungsbranche ist längst ein digitales Feld geworden. Ein großer Vorteil des digitalen Zeitalters ist, dass Übersetzer nicht mehr direkt im Betrieb arbeiten müssen, sondern von daheim tätig sein können. Das schafft Raum und zugleich mehr Mitarbeiter.

Letztendlich profitieren davon alle, die eine Übersetzung benötigen. Es ist schlichtweg ein Unterschied, ob 10 oder 100 Übersetzer für einen Dienst arbeiten. Doch auch die weiteren Bereiche der Digitalisierung spielen für alle Seiten eine tragende Rolle. Wichtig für Unternehmen ist nur, den Übersetzungsdienst korrekt auszuwählen. Wer Vertragsunterlagen oder Dokumente benötigt, der muss auf die entsprechenden Nachweise achten, da anderenfalls fehlerhafte und im Nachhinein teure Unterlagen übersetzt werden würden. 

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